Mein neues Notizbuch

Tadaa, darf ich vorstellen: mein neues Notizbuch, das ich ab jetzt als Bullet Journal verwende. Es ist ein Lemome A5 Softcover Notizbuch und ich erkläre euch heute mal, warum ich das jetzt verwende und was es für mich so besonders macht.

Als ich letzten Sommer auf das System des Bullet Journals gestoßen bin, war mein erster Gedanke: Das will ich auch machen! Und mein zweiter: Aber ich kann meinen Filofax nicht weggeben. Also habe ich versucht, beides zu verbinden und meinen Filofax als Bullet Journal zu verwenden. Aber momentan funktioniert es für mich einfach nicht mehr. Ich bin nicht glücklich mit meinem Filofax und ich merke, wie ich ihn weniger und weniger verwende. Und das stört mich, weil ich merke, dass ich zufriedener mit meinem Leben bin, je mehr ich mit meinem Bullet Journal arbeite.

© Tamara Hochfelsner

Es gibt mehrere Gründe dafür, dass es mit meinem Filofax momentan nicht so funktioniert. Erstens stört es mich, dass ich immer Vorbereitung brauche, da ich ja meine Einlageblätter selbst zurechtschneide. Wenn ich also beispielsweise auf die Uni fahre und weiß, dass ich in Pausen zwischendurch mein neues Setup erstellen will, muss ich immer erst nachschauen, ob ich auch genug leere Blätter mithabe. Zweitens ist mir der Filofax einfach zu klein. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, schauen Filofax und Notizbuch von außen fast gleich groß aus, aber die Seiten vom Filofax sind um vieles kleiner. Das schränkt mich vor allem bei meinen Weeklies ein; ich würde gerne verschiedene Weeklies ausprobieren, für die ich aber im Filofax nicht genug Platz habe. Und drittens würde ich mir gerne mehr Notizen in meinem Bullet Journal machen und auch Erinnerungen festhalten, Eintrittskarten einkleben, etc. Aber die Ringe in der Mitte stören mich beim Schreiben und außerdem finde ich es schade, dass ich die vollgeschriebenen Blätter nach einem Monat wieder herausnehmen muss, um Platz zu schaffen.

© Tamara Hochfelsner

Also lege ich meinen Filofax erst mal weg und versuche es mit meinem neuen Lemome. Warum habe ich mich genau für dieses Notizbuch entschieden? Mal davon abgesehen, dass mir das Cover sehr gut gefällt, hat es ein Softcover, das heißt, es ist biegsam und passt dadurch besser in Taschen, was praktisch ist, wenn man es viel mitnehmen möchte. Es ist punktkariert, hat aber sonst nicht besonders viele Features: keine Seitenzahlen, kein Inhaltsverzeichnis, kein Gummiband zum Verschließen, nur ein Lesezeichen, keine Tasche am hinteren Einband. Das sind alles Features, die beispielsweise die Leuchtturm 1917 Notizbücher schon haben. Aber ich wollte einfach ein simples Notizbuch, ich brauche kein Inhaltsverzeichnis und die fehlende Tasche habe ich einfach durch einen Briefumschlag, den ich eingeklebt habe, ersetzt. Und außerdem war es viel billiger als die Notizbücher von Leuchtturm. Das Einzige, was mich ein bisschen stört, ist, dass es nur ein Lesezeichen hat, aber ich werde mir andere Möglichkeiten einfallen lassen, wichtige Seiten zu markieren.

Und was ich wirklich an dem Lemome mag, ist, dass die Seiten viel dicker sind als bei den meisten anderen Notizbüchern (125g/m2). Deswegen habe ich die allerletzte Seite verwendet, um all meine Stifte, die ich darin verwenden möchte, zu testen, und ich muss sagen, die Seiten halten wirklich viel aus, es drückt sich kaum was durch. Ich kann sogar Wasserfarben verwenden, wenn ich nicht zu viel Wasser nehme, was mich besonders freut.

© Tamara Hochfelsner

Ich weiß, dass ich in meinem allerersten Blogbeitrag gesagt habe, ein großer Vorteil vom Filofax ist, dass ich jederzeit mittendrin eine Seite einfügen oder herausnehmen kann. Diesen Vorteil habe ich jetzt nicht mehr, deswegen ist es besonders wichtig, das Setup genau vorher zu planen. Wie ich das geschafft habe, erfahrt ihr in den nächsten Blogbeiträgen.

2 Antworten auf „Mein neues Notizbuch“

  1. Manchmal gibts beim Thalia so einklebbare Lesezeichen zu kaufen. Das ist einfach so ein Stoffband-Lesezeichen, das oben einen Kleber hat und man kann die Länge zurechtschneiden. Wäre vielleicht auch eine Lösung und wenns stört, kann man die glaub ich auch wieder herausnehmen.
    Und das Notizbuch ist echt voll schön! 🙂

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